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    <title>prosaGEDICHTE (von bonanza/margot)</title>
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    <description>von bonanza/margot</description>
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    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-22T14:41:37Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/bonanzaMARGOT/images/icon.jpg">
    <title>prosaGEDICHTE</title>
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  <item rdf:about="http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6055136/">
    <title>Da vorne ist Ende</title>
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    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
es gab unterschiedliche Möglichkeiten&lt;br /&gt;
in eine Sackgasse zu gehen&lt;br /&gt;
die meisten kriegten Kinder und beteten&lt;br /&gt;
einige verließen sich ganz aufs Beten&lt;br /&gt;
oder aufs Kinderkriegen&lt;br /&gt;
man konnte auch nebenbei beten und/oder Kinder kriegen&lt;br /&gt;
während  man eigentlich&lt;br /&gt;
Geld und Macht anhäufte&lt;br /&gt;
oder in den Krieg zog&lt;br /&gt;
Autorennen fuhr&lt;br /&gt;
oder Berge bestieg&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
es füllte die Sackgasse auf&lt;br /&gt;
das Ende war dann erträglicher&lt;br /&gt;
ganz weit entfernt&lt;br /&gt;
am Besten gar nicht zu sehen&lt;br /&gt;
es war wie ein riesiger Jahrmarkt der Ablenkungen&lt;br /&gt;
durch den man schritt, auch wenn man&lt;br /&gt;
es gar nicht wollte&lt;br /&gt;
außer man lebte ganz weit draußen&lt;br /&gt;
in Sibirien, in Alaska&lt;br /&gt;
auf dem Mond&lt;br /&gt;
dort draußen war kurze Zeit alles offen und sichtbar&lt;br /&gt;
einfach die blanke Wahrheit&lt;br /&gt;
nicht mehr aber auch nicht&lt;br /&gt;
weniger&lt;br /&gt;
&quot;Scheiß Wahrheit&quot;, sagte Alaska Kid&lt;br /&gt;
&quot;Scheiß Wahrheit&quot;, sagte auch Sibirien Kalle&lt;br /&gt;
und Charlie auf dem Mond &lt;br /&gt;
sagte: &quot;Scheiß, scheiß Wahrheit!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es gab unterschiedliche Möglichkeiten&lt;br /&gt;
in eine Sackgasse zu gehen&lt;br /&gt;
einige Menschen wurden Weltverbesserer&lt;br /&gt;
oder Altruisten&lt;br /&gt;
oder Propheten&lt;br /&gt;
gar Heilige&lt;br /&gt;
man konnte dabei an alles mögliche glauben&lt;br /&gt;
obwohl jeder glaubte, dass gerade sein Glaube der&lt;br /&gt;
einzig wahre sei&lt;br /&gt;
jeder hatte für sich die Wahrheit gepachtet&lt;br /&gt;
und war sozusagen &lt;br /&gt;
von selbst ganz weit&lt;br /&gt;
weit draußen&lt;br /&gt;
im Himmelreich, in der Hölle&lt;br /&gt;
womöglich im &lt;br /&gt;
Nirwana&lt;br /&gt;
alle behaupteten sie&lt;br /&gt;
sie hätten die Sackgasse ausgetrickst&lt;br /&gt;
&quot;Scheiß auf ihre Wahrheiten&quot;, sagte ich&lt;br /&gt;
mir&lt;br /&gt;
ungläubig, wie ich nunmal war&lt;br /&gt;
aber ich steckte auch in der Sackgasse&lt;br /&gt;
es musste noch etwas anderes geben&lt;br /&gt;
etwas ganz weit draußen&lt;br /&gt;
viel weiter draußen als Mond und Nirwana&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
ich würde es nie erfahren&lt;br /&gt;
die Sackgasse war zu kurz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(22.11.09)</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&quot;2009&quot; Neues</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-22T14:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6053916/">
    <title>Vom Beckenrand</title>
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    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
die verrückten Träume der Nacht&lt;br /&gt;
ertränkte ich mit&lt;br /&gt;
dem Morgenkaffee&lt;br /&gt;
und übertönte sie mit der Klosettspülung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Tagträume waren weniger&lt;br /&gt;
verrückt&lt;br /&gt;
dafür schrecklich hell&lt;br /&gt;
allzu hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich blinzelte ins Dosenbier&lt;br /&gt;
sattelte meine Schreibmaschine&lt;br /&gt;
und ritt so&lt;br /&gt;
durch die Stunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Tag streckte sich wie eine&lt;br /&gt;
endlose Prärie&lt;br /&gt;
vor mir aus&lt;br /&gt;
das Bier wurde knapp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken segelten durch meinen Kopf&lt;br /&gt;
sie kamen und gingen&lt;br /&gt;
ich brütete vor mich hin&lt;br /&gt;
wie gelähmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich stand am Beckenrand der Zeit&lt;br /&gt;
pendelte so&lt;br /&gt;
mit den Füßen&lt;br /&gt;
soll ich mich noch mal abstoßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heute nicht, entschloss ich mich&lt;br /&gt;
ich geb`s mir einfach so&lt;br /&gt;
es lagen bereits viele Bahnen&lt;br /&gt;
hinter mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Tagträume waren weniger &lt;br /&gt;
verrückt&lt;br /&gt;
dafür schrecklich hell&lt;br /&gt;
allzu hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;i&gt;aus den Neunzigern &lt;/i&gt;)</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>Leben, Einsamkeit und Alltag</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T12:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6049354/">
    <title>ein Ansatz</title>
    <link>http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6049354/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
können wir mit dem Wissen wirklich die Welt verändern?&lt;br /&gt;
was bedeutet Wissen?&lt;br /&gt;
worin liegt der Unterschied, ob ich mir meine Zukunft&lt;br /&gt;
weissagen lasse&lt;br /&gt;
von einer Kaffeesatzleserin&lt;br /&gt;
von Sterndeutern&lt;br /&gt;
oder ob man meine Zukunft aus meinen Genen&lt;br /&gt;
liest?&lt;br /&gt;
andere Töpfe machen noch keine anderen Köpfe&lt;br /&gt;
oft fühle ich mich wie in mir gefangen&lt;br /&gt;
etwas folgend, was ich nicht verstehe&lt;br /&gt;
ich tauche in Abgründe&lt;br /&gt;
ich gehe durch Niemandsländer&lt;br /&gt;
suchend&lt;br /&gt;
nach verwandten Seelen&lt;br /&gt;
inzwischen werden auf der Oberfläche Menschen&lt;br /&gt;
zu Robotern&lt;br /&gt;
und das Gewissen wird an den Grenzen zur Farce&lt;br /&gt;
im Dritten Reich verschwanden die Schwachen&lt;br /&gt;
und Andersdenkenden in Konzentrationslagern&lt;br /&gt;
heute versinken sie &lt;br /&gt;
im Meer&lt;br /&gt;
es gibt keine Stimmen mehr&lt;br /&gt;
nur ein globales Maschinenschnarren&lt;br /&gt;
es gibt nur noch wenige, die rufen&lt;br /&gt;
obwohl wir so viel wissen wie noch nie&lt;br /&gt;
doch was hilft uns dieses Wissen?&lt;br /&gt;
jede empfindsame Seele hat das Zeug zum Propheten&lt;br /&gt;
seit Jahren kotze ich&lt;br /&gt;
ich sehe, was ich nicht sehen will&lt;br /&gt;
mein Wegschauen dreht sich zum Hinschauen&lt;br /&gt;
chamäleonhaft &lt;br /&gt;
und mein Stirnhirn tritt förmlich aus dem Schädel&lt;br /&gt;
hinein in die Buchstaben&lt;br /&gt;
hinein in die Niemandsländer&lt;br /&gt;
ich weiß nichts&lt;br /&gt;
ich will nichts wissen&lt;br /&gt;
gestört von Wissen taumele ich durch die Welt&lt;br /&gt;
ich suche an den falschen Orten&lt;br /&gt;
das weiß ich auch so&lt;br /&gt;
aber ich kann nicht anders&lt;br /&gt;
mein Glück ist die Vergeblichkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(18.11.09)</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&quot;2009&quot; Neues</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-18T15:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6047808/">
    <title>gestern</title>
    <link>http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6047808/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
ein depressiver Torwart nahm sich das Leben&lt;br /&gt;
die Trauergemeinde füllte gestern ein Fußballstadion&lt;br /&gt;
wichtige Leute wie der Ministerpräsident&lt;br /&gt;
hielten bemerkenswerte Reden&lt;br /&gt;
und bekundeten der Familie ihr Beileid&lt;br /&gt;
wir wissen nun, dass zwischen den Pfosten nur ein Mensch stand&lt;br /&gt;
und keine Maschine&lt;br /&gt;
wir wissen nun, dass wir alle nur Menschen sind&lt;br /&gt;
mit Stärken, Schwächen und Fehlern&lt;br /&gt;
wie Boris Becker und André Agassi&lt;br /&gt;
es gibt kaum einen VIP, der sich nicht zu dieser Angelegenheit&lt;br /&gt;
äußerte&lt;br /&gt;
ich zappte durch allerlei Fernsehdiskussionen im Zuge &lt;br /&gt;
des tragischen Todes des bekannten Torhüters &lt;br /&gt;
wir wissen nun, dass viele, sehr viele Menschen in unserem Land&lt;br /&gt;
ernsthaft depressiv sind&lt;br /&gt;
ein Torwart muss in seinem Kasten viel aushalten&lt;br /&gt;
wenn er nichts hält&lt;br /&gt;
bedeutet es das Aus&lt;br /&gt;
wir wissen nun, dass wir irgendwie alle&lt;br /&gt;
Torhüter sind, auf die ständig geschossen wird&lt;br /&gt;
und die sich mal nach links und nach rechts&lt;br /&gt;
in den Dreck werfen müssen&lt;br /&gt;
wir wissen nun, dass Fußball zwar die wichtigste Nebensache &lt;br /&gt;
der Welt ist&lt;br /&gt;
aber nicht mehr&lt;br /&gt;
vielleicht brachte sich der Torwart um, weil es eben diese Trennung&lt;br /&gt;
zwischen Spiel und Leben&lt;br /&gt;
nur in diesen bemerkenswerten Reden wichtiger Leute gibt&lt;br /&gt;
und zwar immer, nachdem das Kind bereits in&lt;br /&gt;
den Brunnen fiel&lt;br /&gt;
vielleicht war die Wahrheit für ihn einfach unerträglich&lt;br /&gt;
und ausweglos&lt;br /&gt;
viele gute Menschen gehen an der Wahrheit zugrunde&lt;br /&gt;
wir wissen nun, was wir schon immer wussten&lt;br /&gt;
aber selten aussprechen&lt;br /&gt;
wir wissen nun, dass man zwischen den Pfosten besser&lt;br /&gt;
den Kopf einzieht&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
und ich denke:&lt;br /&gt;
wäre ich dieser Torwart gewesen und hätte gestern&lt;br /&gt;
vom Himmel runter in das Stadion geguckt&lt;br /&gt;
ich hätte glatt noch mal&lt;br /&gt;
Selbstmord begangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(17.11.09)</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&quot;2009&quot; Neues</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-17T15:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6039651/">
    <title>beenden</title>
    <link>http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6039651/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
man kann das leben immer nun vom ende aus betrachten&lt;br /&gt;
jederzeit kann alles zu ende sein&lt;br /&gt;
die zukunft ist hypothese&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn ich im nächsten moment tot vom stuhl fiele&lt;br /&gt;
- sage niemals nie -&lt;br /&gt;
wäre mein dasein zuende&lt;br /&gt;
kein neuer tag, kein neuer anfang&lt;br /&gt;
es bliebe nur der rückblick, was war&lt;br /&gt;
und dessen ergebnis sich von einem gegenwärtigen zustand&lt;br /&gt;
zum nächsten hangelte&lt;br /&gt;
bis zum letzten&lt;br /&gt;
das letzte jetzt&lt;br /&gt;
der letzte seufzende anfang eines traumes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn im nächsten moment ein meteorit auf der erde aufschlüge&lt;br /&gt;
- sage niemals nie -&lt;br /&gt;
wäre das dasein aller menschen und kreaturen &lt;br /&gt;
auf dem globus zuende&lt;br /&gt;
kein neuer tag, kein neuer anfang&lt;br /&gt;
es bliebe nur der rückblick, was war&lt;br /&gt;
eine geschichte, von ihrem ende aus betrachtet&lt;br /&gt;
ohne zukunft, ohne spuren&lt;br /&gt;
verloren im raum&lt;br /&gt;
ohne jemanden, der irgend etwas registrierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn im nächsten moment einfach alles aufhörte zu sein&lt;br /&gt;
- sage niemals nie -&lt;br /&gt;
gott und universum&lt;br /&gt;
und die ganze dunkle energie&lt;br /&gt;
würden einfach verschwinden, als wären sie nie dagewesen&lt;br /&gt;
es bliebe nicht mal mehr ein rückblick&lt;br /&gt;
und das ende wäre bloße farce&lt;br /&gt;
und der tod tot&lt;br /&gt;
und das gedächtnis wie ein ausgegossener eimer&lt;br /&gt;
ohne eimer&lt;br /&gt;
ohne form&lt;br /&gt;
ohne alles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir leben rückwärts&lt;br /&gt;
versanden in fraktaler lethargie&lt;br /&gt;
immer wieder entwischt uns das ende&lt;br /&gt;
wie ein spatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(12.11.09)</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&quot;2009&quot; Neues</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-12T11:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6037782/">
    <title>Die Wahrheit ist eine Illusion, von der man vergessen hat, dass sie eine ist.&lt;br...</title>
    <link>http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6037782/</link>
    <description>Die Wahrheit ist eine Illusion, von der man vergessen hat, dass sie eine ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nietzsche)</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>Zitate, Aphorismen, Bon.mots</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-11T10:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6031533/">
    <title>was ist mit mir</title>
    <link>http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6031533/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
und so geht es weiter:&lt;br /&gt;
die kirsche fällt nicht weit vom kern&lt;br /&gt;
gestern wurde ich gegen die schweinegrippe geimpft&lt;br /&gt;
in der nacht bekam ich gliederschmerzen&lt;br /&gt;
und meine temperatur stieg auf 38°C&lt;br /&gt;
nebenbei wechselte ich windeln im altenheim&lt;br /&gt;
ich agierte wie ein empfindsamer roboter&lt;br /&gt;
da waren nur ich und der kettenrauchende mann, der&lt;br /&gt;
künstlich ernährt wird&lt;br /&gt;
ich schrecke hoch, wenn ich das rasseln des infusionsständers&lt;br /&gt;
höre, an dem seine&lt;br /&gt;
sondennahrung hängt&lt;br /&gt;
als ich das rasseln hörte, schreckte ich also hoch und&lt;br /&gt;
lief ihm mit vier zigaretten aus seinem reservoir entgegen&lt;br /&gt;
wir sollen für ihn die zigaretten verwalten&lt;br /&gt;
ich sagte zu ihm:&lt;br /&gt;
&quot;vier&quot;&lt;br /&gt;
er nahm die glimmstengel entgegen&lt;br /&gt;
blieb noch ein paar momente stehen und kratzte wieder&lt;br /&gt;
die kurve richtung seiner unterkunft&lt;br /&gt;
manchmal überrascht mich dieser mann mit fragen&lt;br /&gt;
wie:&lt;br /&gt;
&quot;besuchst du deine eltern?&quot;&lt;br /&gt;
ich reagiere verlegen&lt;br /&gt;
verliere ein paar sätze über mich&lt;br /&gt;
die er sich merkt&lt;br /&gt;
ein paar wochen später stellt er mir dann&lt;br /&gt;
diese relativ persönlichen &lt;br /&gt;
fragen &lt;br /&gt;
und so geht es weiter, und der mond hängt an der erde&lt;br /&gt;
die erde an der sonne&lt;br /&gt;
und die sonne an der milchstrasse&lt;br /&gt;
dieser mann hängt am infusionsständer, weil er vor vielen jahren beschloss&lt;br /&gt;
nichts mehr zu essen&lt;br /&gt;
außer joghurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am frühen morgen schaltete ich die kaffeemaschine ein&lt;br /&gt;
und schob die brötchenbleche in den konvektomat&lt;br /&gt;
ich kontrollierte noch mal die zimmer&lt;br /&gt;
eigentlich ist das universum ziemlich langweilig, dachte ich&lt;br /&gt;
die wiederholungen höhlen einen total aus&lt;br /&gt;
tag für tag&lt;br /&gt;
und nacht für nacht&lt;br /&gt;
wäre da nicht dieser rest menschlicher beziehung&lt;br /&gt;
der wie ein taschenofen&lt;br /&gt;
mein herz wärmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(07.11.09)</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&quot;2009&quot; Neues</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-07T15:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6021603/">
    <title>ES</title>
    <link>http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6021603/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
der da drüben, der drüben da, mit den blutigen knien&lt;br /&gt;
ich knalle meine fäuste gegen die mauer&lt;br /&gt;
wie ein trommelfeuer&lt;br /&gt;
im nachthimmel steht ein quaderförmiges raumschiff&lt;br /&gt;
der anblick läßt augenblicklich mein herz&lt;br /&gt;
gefrieren&lt;br /&gt;
es ist riesig&lt;br /&gt;
es ist&lt;br /&gt;
als ob alles von einem moment auf den anderen&lt;br /&gt;
eine neue bedeutung bekäme&lt;br /&gt;
inklusive meines eigenen lebens&lt;br /&gt;
und das würde ich nicht unbedingt bedauern&lt;br /&gt;
doch bin ich zu fassungslos, um einen gedanken zu formulieren&lt;br /&gt;
die zeit gluckert wie warme muttermilch&lt;br /&gt;
neu&lt;br /&gt;
in meinen schlund&lt;br /&gt;
ich sehe die gräber des gestern und sehe auch mein eigenes&lt;br /&gt;
ich erkenne mich erst gar nicht&lt;br /&gt;
weil die bedeutung herausplatzte&lt;br /&gt;
alles was ich lernte, ist wie weggeblasen&lt;br /&gt;
alles was ich dachte, wurde wie spam von der festplatte gelöscht&lt;br /&gt;
im besten falle verwandle ich mich jetzt, denke ich&lt;br /&gt;
den schrecklichsten fall möchte ich mir nicht vorstellen&lt;br /&gt;
der teufel hält seine forke griffbereit &lt;br /&gt;
aber in was werde ich übergehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der da drüben, der drüben da, mit den blutigen knien&lt;br /&gt;
ich versenke meine augen im raum&lt;br /&gt;
als wären sie periskope&lt;br /&gt;
mit denen ich in eine andere welt schauen kann&lt;br /&gt;
nun holt mich ab&lt;br /&gt;
nehmt mich weg von der erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beendet es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(01.11.09)</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&quot;2009&quot; Neues</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-01T13:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6020387/">
    <title>der alte pierre</title>
    <link>http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6020387/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
kummer heißt das nagetier, das in deinem Herzen wohnt&lt;br /&gt;
ich mag hans, der immer bauernhemden trägt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;pierre gibt`s nicht mehr&lt;br /&gt;
das ist ja fast zum lachen&lt;br /&gt;
pierre mit den schlauen augen&lt;br /&gt;
der immer so nach anis roch&lt;br /&gt;
und der der seltene fall eines gerechten war&quot;&lt;br /&gt;
singt andré heller&lt;br /&gt;
&quot;hat sich heute morgen in den mund geschossen&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der tod zeigt uns sein arschgesicht&lt;br /&gt;
wie schaut er von vorne aus?&lt;br /&gt;
ich träume von fliegenpilzen&lt;br /&gt;
wie im märchen&lt;br /&gt;
ich wohne in einem&lt;br /&gt;
und betreibe ein porno-studio&lt;br /&gt;
hans ist auch dabei, er ist einer meiner besten darsteller&lt;br /&gt;
dieser niederbayrische lockenkopf&lt;br /&gt;
dem du nicht böse sein kannst&lt;br /&gt;
selbst wenn er deine frau vögelt&lt;br /&gt;
das leben ist ein knallhartes bumsgeschäft&lt;br /&gt;
es rockt, bis dein blut kocht&lt;br /&gt;
und das nagetier höhlt dein herz aus&lt;br /&gt;
bis du nur noch aus kummer bestehst&lt;br /&gt;
irgendwann machst du es wie der alte pierre&lt;br /&gt;
denkst du&lt;br /&gt;
nur anders&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;... wovon er lebte, wusste niemand wirklich&lt;br /&gt;
nur wofür&lt;br /&gt;
für eine welt, in der die eigene freiheit&lt;br /&gt;
stets auch die des anderen ist&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vielleicht ist der tod nur eine unendliche &lt;br /&gt;
vereinfachung des lebens&lt;br /&gt;
was bleibt, wenn der kummer &lt;br /&gt;
sich wohnlich einrichtet?&lt;br /&gt;
hans ist ein filou&lt;br /&gt;
sein lachen nimmt dich bei der hand&lt;br /&gt;
du kannst ihm nicht böse sein&lt;br /&gt;
die träne in meinem augenwinkel schenke ich ihm&lt;br /&gt;
ihm zum gedenken&lt;br /&gt;
und dem alten pierre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(31.10.09)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Bild-009&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bonanzaMARGOT/images/Bild-009.jpg&quot; /&gt;</description>
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    <dc:subject>&quot;2009&quot; Neues</dc:subject>
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    <dc:date>2009-10-31T12:38:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6004005/">
    <title>hirnbier</title>
    <link>http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6004005/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
die gefühle gehen über bord&lt;br /&gt;
bei jeder welle ein paar&lt;br /&gt;
die verzweiflung wirft rettungsringe in die fluten&lt;br /&gt;
ich klammere mich an den mast&lt;br /&gt;
und höre ac dc&lt;br /&gt;
während die herbstsonne gegen mein fenster&lt;br /&gt;
masturbiert&lt;br /&gt;
die geilheit sitzt als dauergast in meinem arsch&lt;br /&gt;
wenn ich sie ignoriere&lt;br /&gt;
werde ich zum steifen knochen&lt;br /&gt;
zapfe bier aus meinem hirn&lt;br /&gt;
mal lache ich und wundere mich&lt;br /&gt;
war ich das?&lt;br /&gt;
wenn das leben aus tapeten besteht&lt;br /&gt;
dann wird`s langsam eng in meinem zimmer&lt;br /&gt;
draußen verlieren&lt;br /&gt;
drinnen an wände stieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
that`s life&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(21.10.09)</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&quot;2009&quot; Neues</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-21T12:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6002607/">
    <title>Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt,...</title>
    <link>http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6002607/</link>
    <description>Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes. Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volks ist die Forderung seines wirklichen Glücks: Die Forderung, die Illusion über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusion bedarf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Marx)</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>Zitate, Aphorismen, Bon.mots</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-20T17:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6002277/">
    <title>Mann weint</title>
    <link>http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6002277/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
die stillen, die lauten&lt;br /&gt;
die hängenden, die verborgenen&lt;br /&gt;
die großen und die kleinen&lt;br /&gt;
die nackten und die bemoosten&lt;br /&gt;
Schamlippen&lt;br /&gt;
dass ich an sie denke&lt;br /&gt;
wie an die unterschiedlichen Lieben&lt;br /&gt;
wie an die unterschiedlichen Geister meiner Vergangenheit&lt;br /&gt;
ich suche die Frucht der Gegenwart&lt;br /&gt;
ich sah manches Tor, ohne dass ich es erkannte&lt;br /&gt;
ich schätzte nicht, was ich eroberte&lt;br /&gt;
nun wird mein Rücken krumm&lt;br /&gt;
die Gegenwart starr und harsch wie ein alter Besen&lt;br /&gt;
alles verdickt sich zu Worten&lt;br /&gt;
die Drähte reißen ab, einer nach dem anderen&lt;br /&gt;
alles Lachen, alle Tränen verschmelzen&lt;br /&gt;
wenn ich dein Geschlecht rieche&lt;br /&gt;
fahre ich zurück&lt;br /&gt;
und lebe für ein paar Atemzüge&lt;br /&gt;
in der Frucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(20.10.09)</description>
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    <dc:subject>&quot;2009&quot; Neues</dc:subject>
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    <dc:date>2009-10-20T14:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6000211/">
    <title>Gedichte sind komplex</title>
    <link>http://bonanzamargot.twoday.net/stories/6000211/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
wenn Schnee fällt&lt;br /&gt;
trete ich der Natur deswegen nicht in den Arsch&lt;br /&gt;
sondern freue mich&lt;br /&gt;
außer ich habe keine Winterreifen aufgezogen&lt;br /&gt;
außer ich bibbere im Straßengraben, weil ich &lt;br /&gt;
ausgeraubt und zusammen geschlagen wurde&lt;br /&gt;
wenn Schnee fällt, freue ich mich&lt;br /&gt;
ich freue mich über die weiße Natur&lt;br /&gt;
die schneebedeckten Dächer&lt;br /&gt;
den Schnee-Geruch&lt;br /&gt;
Professor Dürr referierte über die Erfahrung der Wirklichkeit&lt;br /&gt;
und wissenschaftliche Erkenntnis&lt;br /&gt;
vor Jahren nahm ich die Vorlesung auf Kassette &lt;br /&gt;
auf&lt;br /&gt;
lasse die Worte auf mich rieseln&lt;br /&gt;
wie Schnee&lt;br /&gt;
es tut gut&lt;br /&gt;
Professor Dürr sagte ...&lt;br /&gt;
oh, er redete vom Schnee&lt;br /&gt;
wie er in Schichten aufeinander liegt&lt;br /&gt;
und von den unterschiedlichen Fußabdrücken, die wir&lt;br /&gt;
hinterlassen&lt;br /&gt;
und davon, dass das Leben ein Gedicht ist&lt;br /&gt;
ich freue mich über eine&lt;br /&gt;
solch weise Berieselung&lt;br /&gt;
wie ich den Geruch von Schnee liebe&lt;br /&gt;
der Professor sagte auch, dass wir eigentlich nichts über&lt;br /&gt;
das Leben wissen, und das&lt;br /&gt;
sei ganz gut so &lt;br /&gt;
- unser Wissen beschränke sich mehr auf die&lt;br /&gt;
tote Materie&lt;br /&gt;
leider seien wir Menschen inzwischen ganz gut&lt;br /&gt;
darin, das Leben aus der Welt zu pressen - weil wir&lt;br /&gt;
die Ungewissheit des Lebens schwer ertragen &lt;br /&gt;
ich gebe dem renommierten Atomphysiker recht&lt;br /&gt;
wenn Schnee fällt, freue ich mich&lt;br /&gt;
ich freue mich wie ein Kind&lt;br /&gt;
die Welt sieht im weißen Kleid viel besser aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(19.10.09)</description>
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    <dc:subject>&quot;2009&quot; Neues</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-19T12:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bonanzamargot.twoday.net/stories/5986964/">
    <title>warum ich weihnachten hasse</title>
    <link>http://bonanzamargot.twoday.net/stories/5986964/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
dieses geschenk wollte ich nicht&lt;br /&gt;
ich wollte es nicht unter dem weihnachtsbaum&lt;br /&gt;
ist geilheit oder lebensplanung ein solches geschenk  wert?&lt;br /&gt;
ich lebe!&lt;br /&gt;
ihr wolltet, dass ich lebe&lt;br /&gt;
und nun soll ich euch auch noch dankbar sein&lt;br /&gt;
für was??&lt;br /&gt;
dafür, dass du, mein vater, mich schlugst?&lt;br /&gt;
dafür, dass du, meine mutter, mich ausgenutzt hast?&lt;br /&gt;
dafür, dass ich mich nun alleine &lt;br /&gt;
durchs leben schlagen muss?&lt;br /&gt;
ja, ich lebe!&lt;br /&gt;
aber dieses geschenk wollte ich nicht&lt;br /&gt;
ihr habt mich umgebracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eltern sind mörder&lt;br /&gt;
dann und wann verheizen sie ihre kinder auch noch&lt;br /&gt;
vorzeitig &lt;br /&gt;
in kriegen&lt;br /&gt;
als wären sie bauern auf einem schachbrett&lt;br /&gt;
ich weiß, ihr ward selbst kinder&lt;br /&gt;
doch ihr habt nie gezweifelt&lt;br /&gt;
oder doch?&lt;br /&gt;
erinnert ihr euch?&lt;br /&gt;
seid ihr schon immer gewesen wie heute?&lt;br /&gt;
papa, mama, ich schenke euch &lt;br /&gt;
eure liebe&lt;br /&gt;
zurück&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
denn dieses geschenk wollte ich nicht&lt;br /&gt;
ich wollte es nicht unter dem weihnachtsbaum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(11.10.09)</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
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    <dc:date>2009-10-11T13:35:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bonanzamargot.twoday.net/stories/5986855/">
    <title>Direkt</title>
    <link>http://bonanzamargot.twoday.net/stories/5986855/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Trinkkrug weint Kondenswasser&lt;br /&gt;
Als wäre er voll kalter&lt;br /&gt;
Milch&lt;br /&gt;
Zwanzig Brüste leben in mir&lt;br /&gt;
Vom Kopf bis zum Fuß&lt;br /&gt;
Ich wuchs vom Weiß ins Grau&lt;br /&gt;
Bis zur Erblindung bleiben mir vierzehn Milliarden Jahre&lt;br /&gt;
Vorwärts zurück&lt;br /&gt;
Ein Gemisch aus Zeit und Raum&lt;br /&gt;
Kalt&lt;br /&gt;
Schlürfe ich es mit einem Strohhalm&lt;br /&gt;
Direkt&lt;br /&gt;
Direkt ins Herz&lt;br /&gt;
Direkt in die elektrischen Ströme&lt;br /&gt;
Meines Hirns&lt;br /&gt;
Nicht mehr als eine Nuss&lt;br /&gt;
Ich trinke das Vergessen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spuren sind das Leben&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(11.10.09)</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
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    <dc:date>2009-10-11T11:55:00Z</dc:date>
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