So weit, so gut




All diese Menschen
Und ich bin von ihrer Art
Ich bin kein Kolibri, kein Fuchs
Kein Maulwurf, kein Fisch
Kein Insekt und keine Spinne
Ich bin ein Mensch
Weiß nicht, was ich bin
Verlierer oder Gewinner
Noch am Leben oder bereits tot
All diese Menschen rauben mir
Den Verstand
Ihre Liebe versiegte auf den Schlachtfeldern
Sie versiegt ebenso in den
Supermärkten
Was bleibt ist eine Schimäre
Es bleibt ein hohler Aufruf
An der Kasse
Bei einem Glas Wein
Um die Vergangenheit zu vergessen
All diese Menschen sind mein
Schicksal
Und ich bin ihre Angst


SpeziellesKänguru (Gast) - 09.02.2015 20:38

.... kommt mir zu allgemein vor.
welche menschen meinst du denn?
es gibt doch auch welche - na ja,
ich weiß es selbst nicht mehr -
menschen oder tiere, die dich
sehr sehr lieben
das macht aber nichts
du wirst trotz aller liebe der welt
nie genau wissen, ob du
noch am leben oder bereits tot bist
manchmal - eigentlich ganz selten -
finde ich das unverschämt
aber meine liebe
zu dir
nimmt
kein ende.

SpeziellesKänguru (Gast) - 09.02.2015 21:01

P.S.

quark so dämlich bin ich doch nicht,
jetzt - wo ich endlich ein paar
monsterfreie schlaflose stunden habe -
hört sich ziemlich nach fatalismus an,
aber sie sind sie (wenn überhaupt)
und du bist du.
mir bleibt nichts anderes übrig
als zu hoffen, dass ich ich bin.
KUSS!

bonanzaMARGOT - 10.02.2015 08:30

das gedicht zeigt einen kritischen, ja, verzweifelten blick auf das menschsein, auf die menschen als lebewesen, zu denen ich gehöre.
nirgendwo schreibe ich, dass es keine liebe gibt, oder dass ich alle menschen für schlecht halte. das ist nicht thema des gedichts.

SpeziellesKänguru (Gast) - 10.02.2015 10:30

wie bereits erwähnt, ich bin nicht so
dämlich, um das thema des gedichts nicht
verstehen zu können. die frage ist,
inwiefern begründet diese skepsis und verzweiflung sind. tz tz tz
bonanzaMARGOT - 10.02.2015 10:34

gedichte analysieren nicht. gedichte werden aus dem herzen geschrieben.
natürlich kann man hinterher die gedichte analysieren.
die skepsis gegenüber welt und menschen ist in mein wesen eingewoben. das leben erfahre ich als tragikomisch und ambivalent.
SpeziellesKänguru (Gast) - 10.02.2015 10:41

hmmmm ... und dabei behauptest du,
dass gefühle einen gewissen anteil
an rationalität haben ... seeeeehr
ambivalent, zugegeben.

bonanzaMARGOT - 10.02.2015 10:47

gefühle sind abstraktionen rationaler vorgänge. wir brauchen die gefühle, weil wir durch sie unmittelbarer empfinden und uns ausdrücken.
ich kann mich mit dem wasser als wesen beschäftigen oder mit dem wasser als molekül.
das widerspricht sich nicht.
SpeziellesKänguru (Gast) - 10.02.2015 10:52

es kommt darauf an, von welchen
gefühlen du sprichst.

bonanzaMARGOT - 10.02.2015 10:55

wieso sollte es darauf ankommen?
natürlich gibt es unterschiedliche wertigkeiten. auch bei gefühlen. aber im prinzip kommen sie alle aus einer einzigen quelle.
SpeziellesKänguru (Gast) - 10.02.2015 21:35

darüber hinaus münden sie in eine einzige quelle .. findest du nicht?

bonanzaMARGOT - 11.02.2015 08:11

? ich stehe auf der leitung.
SpeziellesKänguru (Gast) - 11.02.2015 09:45

ich liebe dich!

bonanzaMARGOT - 11.02.2015 09:47

unglaublich. tz tz.

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