die poetentankstelle - das gefällt mir! auch der gedanke mit dem geborgenheitsschlauch. ansonsten gefallen mir die erwähnungen konkreter dinge, wie z.b. der verwetzen holzbänke.
weniger kann ich mit der eben der überlegungen anfangen (ich bevorzuge gedichte, die überlegungen evozieren, anstatt sie hinzuschreiben). und manchmal stolpere ich, z.b.:
"an dem opulenten Arsch der Bedienung kommen meine
Blicke nicht vorbei
ihre Augen sind ständig entzündet, und ihr lächelnder Mund
wie eine Mondsichel -"
denn hier widerspricht sich das lyrische ich, es kommt sehr wohl am opulenten arsch vorbei, es beschreibt ihn kein bisschen, im gegenteil, schwuppdiwupp sieht das ich die bedienung von vorne (wo die augen und der mund sind).
dass ich am opulenten arsch mit meinen blicken nicht vorbeikomme, bzw. mich von ihm angezogen fühle, heißt doch nicht, dass ich sonst nichts um mich herum beobachte. es gibt viele anziehungspunkte, die mich faszinieren, die hingucker sind.
ich schreibe keine lyrik, wie du sie verstehst. ich schreibe gedichte.
gedichte dürfen auch erzählen, beobachten - sie müssen nicht überlegungen evozieren, wie du dich etwas überanstrengt ausdrückst.
davon abgesehen evoziert, ruft die "poetentankstelle" eine menge überlegungen und empfindungen hervor, wie ich finde.
es ist ein sehr sinnliches gedicht.
ich verliere mich ungern im abstrakten, mystischen, surrealen mit metaphern. neben dem puren ausdruck wünsche ich mir das gedicht halbwegs verständlich inhaltlich unterlegt.
ich erzähle gedichte. ich male bilder. manchmal, das kommt vor, male ich gedichte und erzähle bilder. ich mische die farben, aber ich will die form nicht ganz verlieren.
es soll auch deutlich werden, wie sehr intellekt und gefühl miteinander verwoben sind.
bon.
ahg - 23.11.2008 14:31
okay
"wie du dich etwas überanstrengt ausdrückst."
hihi. du scheinst wohl lieber den kommentar zu kritisieren als dein gedicht kritisieren zu lassen. da werde ich mich in zukunft lieber nimmer an deinen texten überanstrengen.
ich habe jahre in internet hinter mir, wo es genau so gelaufen ist, darauf hab ich keine lust mehr.
ich habe keine ahnung von deinen erfahrungen.
ich habe prinzipiell nichts gegen kritik. einiges musste ich mir hier schon gefallen lassen. ich löschte nur die beleidigenden und zu persönlichen kommentare.
meine entgegnung war ehrlich gemeint. ich glaube nicht, dass ich persönlich wurde. ich nahm deine kritik beim kragen und überlegte mir, wie ich sie empfinde. wenn du dich daraufhin zierst, ist das deine sache. zickentheater brauche ich wirklich keins auf dem blog.
auf scheinheiligkeiten bin ich ganz schlecht zu sprechen.
poetentankstelle
weniger kann ich mit der eben der überlegungen anfangen (ich bevorzuge gedichte, die überlegungen evozieren, anstatt sie hinzuschreiben). und manchmal stolpere ich, z.b.:
"an dem opulenten Arsch der Bedienung kommen meine
Blicke nicht vorbei
ihre Augen sind ständig entzündet, und ihr lächelnder Mund
wie eine Mondsichel -"
denn hier widerspricht sich das lyrische ich, es kommt sehr wohl am opulenten arsch vorbei, es beschreibt ihn kein bisschen, im gegenteil, schwuppdiwupp sieht das ich die bedienung von vorne (wo die augen und der mund sind).
gruß
a.
ahg,
ich schreibe keine lyrik, wie du sie verstehst. ich schreibe gedichte.
gedichte dürfen auch erzählen, beobachten - sie müssen nicht überlegungen evozieren, wie du dich etwas überanstrengt ausdrückst.
davon abgesehen evoziert, ruft die "poetentankstelle" eine menge überlegungen und empfindungen hervor, wie ich finde.
es ist ein sehr sinnliches gedicht.
ich verliere mich ungern im abstrakten, mystischen, surrealen mit metaphern. neben dem puren ausdruck wünsche ich mir das gedicht halbwegs verständlich inhaltlich unterlegt.
ich erzähle gedichte. ich male bilder. manchmal, das kommt vor, male ich gedichte und erzähle bilder. ich mische die farben, aber ich will die form nicht ganz verlieren.
es soll auch deutlich werden, wie sehr intellekt und gefühl miteinander verwoben sind.
bon.
okay
hihi. du scheinst wohl lieber den kommentar zu kritisieren als dein gedicht kritisieren zu lassen. da werde ich mich in zukunft lieber nimmer an deinen texten überanstrengen.
ich habe jahre in internet hinter mir, wo es genau so gelaufen ist, darauf hab ich keine lust mehr.
mit grüßen
a.
ahg,
ich habe prinzipiell nichts gegen kritik. einiges musste ich mir hier schon gefallen lassen. ich löschte nur die beleidigenden und zu persönlichen kommentare.
meine entgegnung war ehrlich gemeint. ich glaube nicht, dass ich persönlich wurde. ich nahm deine kritik beim kragen und überlegte mir, wie ich sie empfinde. wenn du dich daraufhin zierst, ist das deine sache. zickentheater brauche ich wirklich keins auf dem blog.
auf scheinheiligkeiten bin ich ganz schlecht zu sprechen.
bon.