Ja Mißstände sollen ans Licht.
...Kann sein, daß ich zu sehr im System bin, doch mir geht es gut in der Arbeit...
Habe geshen, daß ich in deinen Abonnments dabei bin, DANKE -
L.G.Rudolf.
bitte.
du kannst mir glauben, dass ich in den 23 jahren, wo ich in der altenpflege arbeite, so einiges sah, miterlebte (und leider auch mitmachte), wo sich mir immer noch die haare sträuben.
ich will sicher kein perfektionist sein, aber man muss sich einen gesunden blick für die realität bewahren. sicher gibt es altenpflegeeinrichtungen, die nahezu dem vorstellbaren ideal entsprechen, aber es gibt viele mehr, wo einiges im argen liegt.
ich wünschte, es hätte sich wirklich viel in den gut zwei jahrzehnten altenpflegearbeit, die ich nachvollziehen kann, für die bessere versorgung und den würdevolleren umgang für die alten menschen getan - aber aus meiner sicht leider nur punktuell. selbst die kontrollbehörden schaffen es irgendwie nicht, wenigstens die schlimmsten mißstände aufzudecken. und die arbeitgeber agieren in aller konsequenz mehr denn je als pure wirtschaftsunternehmen. ich könnte heute keinem jungen menschen empfehlen, den beruf altenpflege zu ergreifen.
.. Unser Pflegeheim ist vom Chef her ein reines Wirtschaftsunternehmen.
Doch unsere PDL hat es in den letzten beiden Jahren geschafft, trotz gleichem Personalstand, die Qualität der Pflege zu verbessern. Dafür muß ich sie bewundern, sie ist meiner Meinung nach in einer sehr schwierigen Position - für mich zumindest hat sie sehr viel Verständnis. Bei dir wird das wahrscheinlich nicht so sein, sonst hättest du nicht deine Abmahnung bekommen. Meine PDL ist auch sehr streng, aber mit ihr kann man reden, und beim letzten Stockwerksgespräch wurden wir als Team von ihr gelobt.
L.G.Rudolf.
ja, es ist für eine pdl nicht leicht, die pflege zu optimieren, wenn auf der anderen seite eingespart wird. drum muss eine pdl viel soziale und fachliche kompetenz haben. meine läßt die soziale kompetenz leider sehr häufig missen. motivieren tut sie selten. im gegenteil spielt sie oft die mitarbeiter und stationen gegeneinander aus. das ist dumm.
es ist ganz wichtig, dass man gute stations- und pflegedienstleitungen hat, die einen kritisch aber auch menschlich begleiten, und die einem in schwierigen situationen den rücken stärken.
ich hoffe natürlich, dass ich in meinem zukünftigen arbeitsverhältnis wieder bessere bedingungen vorfinde.
Das wünsche ich dir auch.
Wie geschrieben, ich werde mich nun von hier ein wenig zurück ins reale Leben wenden - Hausarbeit steht an - Bis bald - Dein Rudolf,
...
...Kann sein, daß ich zu sehr im System bin, doch mir geht es gut in der Arbeit...
Habe geshen, daß ich in deinen Abonnments dabei bin, DANKE -
L.G.Rudolf.
du kannst mir glauben, dass ich in den 23 jahren, wo ich in der altenpflege arbeite, so einiges sah, miterlebte (und leider auch mitmachte), wo sich mir immer noch die haare sträuben.
ich will sicher kein perfektionist sein, aber man muss sich einen gesunden blick für die realität bewahren. sicher gibt es altenpflegeeinrichtungen, die nahezu dem vorstellbaren ideal entsprechen, aber es gibt viele mehr, wo einiges im argen liegt.
ich wünschte, es hätte sich wirklich viel in den gut zwei jahrzehnten altenpflegearbeit, die ich nachvollziehen kann, für die bessere versorgung und den würdevolleren umgang für die alten menschen getan - aber aus meiner sicht leider nur punktuell. selbst die kontrollbehörden schaffen es irgendwie nicht, wenigstens die schlimmsten mißstände aufzudecken. und die arbeitgeber agieren in aller konsequenz mehr denn je als pure wirtschaftsunternehmen. ich könnte heute keinem jungen menschen empfehlen, den beruf altenpflege zu ergreifen.
Wirtschaftsunternehmen
Doch unsere PDL hat es in den letzten beiden Jahren geschafft, trotz gleichem Personalstand, die Qualität der Pflege zu verbessern. Dafür muß ich sie bewundern, sie ist meiner Meinung nach in einer sehr schwierigen Position - für mich zumindest hat sie sehr viel Verständnis. Bei dir wird das wahrscheinlich nicht so sein, sonst hättest du nicht deine Abmahnung bekommen. Meine PDL ist auch sehr streng, aber mit ihr kann man reden, und beim letzten Stockwerksgespräch wurden wir als Team von ihr gelobt.
L.G.Rudolf.
es ist ganz wichtig, dass man gute stations- und pflegedienstleitungen hat, die einen kritisch aber auch menschlich begleiten, und die einem in schwierigen situationen den rücken stärken.
ich hoffe natürlich, dass ich in meinem zukünftigen arbeitsverhältnis wieder bessere bedingungen vorfinde.
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Wie geschrieben, ich werde mich nun von hier ein wenig zurück ins reale Leben wenden - Hausarbeit steht an - Bis bald - Dein Rudolf,