Uns Modernen eines vielleicht mittleren Menschengeschlechtalters, steht es sehr gut an, kindlich einfach zu schreiben
Okay, jawohl, dies ist ein zeitgenössisches Gedicht, dies hier von dir, das auch mich anspricht, wobei ich gleich dazu sagen muss, dass es durchaus Arten und Schreibstile von modernen Gedichten gibt, die mir einfach keinen Spaß machen wollen. Andererseits weiß ich zuwenig über die Literaturgeschichte Bescheid, um etwas vom Standpunkt der festgeschriebenen, kathegorisierten Begriffe der Dichtkunst sagen zu können, oder wie nah zu, bzw. wie entfernt von Stil und Idee des grossen Poesie-Erneuerers Stephane Mallarme z.B. ein Neuzeitiger steht. Da ich aber selber auch ProsaGEDICHTE (also Betonung auf ~Gedicht) schreibe, weiß ich sehr wohl zu differenzieren. So daß es mir nichts auszumachen braucht, wenn ich, wie vor einigen Monaten erst von einem Inder aus malaysicher Abstammung, von einem Asiaten also, der aber immerhin im europäischen England auf die Höhere Schule geschickt worden war, so dass er eigentlich wissen müßte, wovon er spricht, wenn er sich daranmacht, eine Poesieart zu kritisieren, folgendes zu hören kriegte: "Meine Gedichte wären eigentlich 'nur' Essays, da sie sich zum einen nicht reimen, vielfach längere Sätze, oder gar Schachtelsätze beinhalten," wie er meinte, "und ansonsten eben nicht genau das wäre, was man gemeinhin unter Poesie verstehe."
Es tut dann schon richtig gut, hin und wieder einen modernen Dichter wie dich zu lesen zu bekommen, der nicht ganz unähnlich dem eigen Stil schreibt und der einen noch dazu persönlich irgendwie anspricht...
P.S.: Von modernen Dichtern gefällt mir z.B. Bastian Fähnrich recht gut. Schon mal von jenem gehört? Ein Deutscher, der in Finnland lebt und sowohl auf Deutsch als auch auf Finnisch schreibt.
fähnrich kenne ich nicht. ich bin wie du kein literaturexperte. trotzdem kann ich auf einige leseerfahrung zurückblicken, die mit sicherheit mein schreiben, denken und leben beeinflusste.
mit den reinen lyrikern kann ich am wenigsten anfangen, außer sie werden interessant vorgetragen. ich orientierte mich von früh her an dem charakter der short-story und der erzählung. auch der romanhaften erzählung. wobei mich bücher wie der ullyses bereits wieder überfordern. das liegt wahrscheinlich daran, daß ich kein intellektuell versierter schreiber bin. in griechischer mythologie kenne ich mich nun mal nicht aus. der stoff meiner gedichte ist der alltag, hundsfurtznormal - aber durchaus poetisch, phantasievoll und voller merkwürdigkeiten - wie die eigene, innere welt.
beeindruckt bin ich von schriftstellern wie hemingway, celine, bukowski, dostojewskij ... whitman, o henry, stevenson ... tucholsky, kästner, remarque, klaus mann, böll ... pavese, neruda, unamuno, pessoa ... und viele mehr.
die lektüre ihrer bücher gab mir das gefühl, als mensch nicht einsam zu sein. sie machten sich zum teil dieselben gedanken und verarbeiteten sie für mich in einer nachvollziehbaren weise. sie machten kunst und hatten zum thema das (schlichte) menschsein, das dasein überhaupt - mit all seinen facetten von liebe, sinnen, sinnhaftigkeit, erkenntnis und erfahrung.
"o captain, mein captain!" ja, wir befinden uns alle auf dieser reise durch das leben und suchen unseren captain. daran änderte sich nichts auf der welt, seit es menschen gibt. oder wesen, die wie menschen sind.
Uns Modernen eines vielleicht mittleren Menschengeschlechtalters, steht es sehr gut an, kindlich einfach zu schreiben
Es tut dann schon richtig gut, hin und wieder einen modernen Dichter wie dich zu lesen zu bekommen, der nicht ganz unähnlich dem eigen Stil schreibt und der einen noch dazu persönlich irgendwie anspricht...
P.S.: Von modernen Dichtern gefällt mir z.B. Bastian Fähnrich recht gut. Schon mal von jenem gehört? Ein Deutscher, der in Finnland lebt und sowohl auf Deutsch als auch auf Finnisch schreibt.
libidopter
mit den reinen lyrikern kann ich am wenigsten anfangen, außer sie werden interessant vorgetragen. ich orientierte mich von früh her an dem charakter der short-story und der erzählung. auch der romanhaften erzählung. wobei mich bücher wie der ullyses bereits wieder überfordern. das liegt wahrscheinlich daran, daß ich kein intellektuell versierter schreiber bin. in griechischer mythologie kenne ich mich nun mal nicht aus. der stoff meiner gedichte ist der alltag, hundsfurtznormal - aber durchaus poetisch, phantasievoll und voller merkwürdigkeiten - wie die eigene, innere welt.
beeindruckt bin ich von schriftstellern wie hemingway, celine, bukowski, dostojewskij ... whitman, o henry, stevenson ... tucholsky, kästner, remarque, klaus mann, böll ... pavese, neruda, unamuno, pessoa ... und viele mehr.
die lektüre ihrer bücher gab mir das gefühl, als mensch nicht einsam zu sein. sie machten sich zum teil dieselben gedanken und verarbeiteten sie für mich in einer nachvollziehbaren weise. sie machten kunst und hatten zum thema das (schlichte) menschsein, das dasein überhaupt - mit all seinen facetten von liebe, sinnen, sinnhaftigkeit, erkenntnis und erfahrung.
"o captain, mein captain!" ja, wir befinden uns alle auf dieser reise durch das leben und suchen unseren captain. daran änderte sich nichts auf der welt, seit es menschen gibt. oder wesen, die wie menschen sind.
ich suche ... ich werde finden.
bon.
hallo
gruß
bon.