Naja, mir liegt es fern zu werten. Soll jeder seine Freizeit damit verbringen was er/sie für sinnvoll halten.
Mit Menschen die gerne lesen fühle ich mich irgendwie verbunden. Leider gibt es davon viel zu wenig. Genauso ist es mit meiner Leidenschaft für die Oper. Was meinst was ich für Blicke ernte, wenn ich sage: "Ich höre und mag Oper." Für eine 40jährige Frau scheint das bei vielen Menschen so ziemlich abnormal zu sein. Egal! Mir gefällt es und nur das zählt, stimmts? ;-)
Ich kann nicht sagen, dass meine Eltern viel gelesen haben, aber das eine oder andere Buch stand schon in ihrem Regal. Merklich mehr als bei den Eltern von anderen Kindern die ich so besuchen durfte. Meine Mutter hat immer darauf geachtet, dass wir unsere Freizeit "sinnvoll" verbringen. Mir wars manchmal unangenehm, wenn Kinder aus meiner Klasse über irgendwelche Filme geredet haben, die ich nicht kannte. Meine Mutter hat immer gesagt:"mach' was vernüftiges und lies ein Buch". Sie hat mich soweit gebracht, dass ich als Kind, Bücher aus der Bibliothek ausgeliehen habe und mit den Büchern dann meine eigene Bibliothek aufgemacht habe. Ja, ist Irre. Ich habe Kärtchen in die Bücher gelegt und die Bücher an imaginäre Personen ausgeliehen.
du schreibst:
"auch heute gibt es große bevölkerungskreise, die eine rein geistige betätigung mit müßiggang gleichsetzen. keine ahnung, wo diese bildungsablehnung herrührt. aus dem nationalsozialismus?"
Ich glaube, dass viele Menschen einfach keine Lust und keinen Spaß daran haben, sich mit Literatur auseinander zu setzen. Vielleicht haben sie es auch nie gelernt zu lesen oder sie haben nie erfahren, dass lesen auch Spaß machen kann. Und Menschen sind nun mal gerne in Gesellschaft. Lesen schließt Gesellschaft aus, es sei denn alle haben gelesen, womöglich noch das selbe Buch und diskutieren dann darüber.
Am peinlichsten finde ich Menschen, die so tun als ob sie lesen toll finden, aber dann auf meine Frage:"Was liest du grade?" antworten:"naja, im momentan hab' ich grad nicht so viel Zeit."
Entweder ich lese gerne und nehme mir die Zeit oder ich laß es bleiben.
lesen sollte freude machen und aus freien stücken geschehen.
deswegen vergällte mir das gymnasium eine ganze zeit lang mit der verordneten schullektüre das lesen - außerdem war das meine comics-lesephase.
erst in der oberstufe und nach dem abi fand ich nach und nach selbst einen zugang zu anspruchsvoller erwachsenenliteratur.
natürlich nach meinem gusto.
in den letzten jahren war ich zugegebenermaßen für meine verhältnisse relativ lesefaul. ich las nicht mehr als ein, zwei bücher pro jahr.
die oper entdeckte ich noch nicht für mich. ich würde aber gerne mal wieder ins theater gehen.
mal leidenschaftlich
Mit Menschen die gerne lesen fühle ich mich irgendwie verbunden. Leider gibt es davon viel zu wenig. Genauso ist es mit meiner Leidenschaft für die Oper. Was meinst was ich für Blicke ernte, wenn ich sage: "Ich höre und mag Oper." Für eine 40jährige Frau scheint das bei vielen Menschen so ziemlich abnormal zu sein. Egal! Mir gefällt es und nur das zählt, stimmts? ;-)
Ich kann nicht sagen, dass meine Eltern viel gelesen haben, aber das eine oder andere Buch stand schon in ihrem Regal. Merklich mehr als bei den Eltern von anderen Kindern die ich so besuchen durfte. Meine Mutter hat immer darauf geachtet, dass wir unsere Freizeit "sinnvoll" verbringen. Mir wars manchmal unangenehm, wenn Kinder aus meiner Klasse über irgendwelche Filme geredet haben, die ich nicht kannte. Meine Mutter hat immer gesagt:"mach' was vernüftiges und lies ein Buch". Sie hat mich soweit gebracht, dass ich als Kind, Bücher aus der Bibliothek ausgeliehen habe und mit den Büchern dann meine eigene Bibliothek aufgemacht habe. Ja, ist Irre. Ich habe Kärtchen in die Bücher gelegt und die Bücher an imaginäre Personen ausgeliehen.
du schreibst:
"auch heute gibt es große bevölkerungskreise, die eine rein geistige betätigung mit müßiggang gleichsetzen. keine ahnung, wo diese bildungsablehnung herrührt. aus dem nationalsozialismus?"
Ich glaube, dass viele Menschen einfach keine Lust und keinen Spaß daran haben, sich mit Literatur auseinander zu setzen. Vielleicht haben sie es auch nie gelernt zu lesen oder sie haben nie erfahren, dass lesen auch Spaß machen kann. Und Menschen sind nun mal gerne in Gesellschaft. Lesen schließt Gesellschaft aus, es sei denn alle haben gelesen, womöglich noch das selbe Buch und diskutieren dann darüber.
Am peinlichsten finde ich Menschen, die so tun als ob sie lesen toll finden, aber dann auf meine Frage:"Was liest du grade?" antworten:"naja, im momentan hab' ich grad nicht so viel Zeit."
Entweder ich lese gerne und nehme mir die Zeit oder ich laß es bleiben.
Bis dann!
Freni
ja, freni,
deswegen vergällte mir das gymnasium eine ganze zeit lang mit der verordneten schullektüre das lesen - außerdem war das meine comics-lesephase.
erst in der oberstufe und nach dem abi fand ich nach und nach selbst einen zugang zu anspruchsvoller erwachsenenliteratur.
natürlich nach meinem gusto.
in den letzten jahren war ich zugegebenermaßen für meine verhältnisse relativ lesefaul. ich las nicht mehr als ein, zwei bücher pro jahr.
die oper entdeckte ich noch nicht für mich. ich würde aber gerne mal wieder ins theater gehen.
gruß
bon.