dein text macht betroffen und laesst sogleich das eigene ich hinterfragen. bin ich......? werde ich ..... ?
ich denke, dass diese fragen, altersabhaengig, total differenziert beantwortet werden.
ich bin vieles davon, was du auch fuer dich dargelegt hast - allerdings nicht einsam, kein noergler und in einem gewissen sinne doch gut. ich mag mich selbst, liebe andere menschen und versuche ihnen das auch angedeihen zu lassen.
obwohl kein ausuebender,religioeser mensch, habe ich mir doch einen spruch zu eigen gemacht, der meine entscheidungen beeinflusst :
gott, gib mir gelassenheit hinzunehmen, was ich nicht aendern kann.
gib mir mut, zu aendern, was ich aendern kann
gib mir weisheit , das eine vom anderen zu unterschieden.
moeglich, dass in gewissen situationen ein bisschen resignation oder egoismus an die oberflaeche kommen, aber sind wir uns nicht selbst die naechsten ? duerfen wir die lust am leben, nur im zusammenhang mit aufgaben, naechstenliebe und nuetzlichkeit wahrnehmen ?
muessen wir uns fuer alles mitverantwortlich fuehlen ?
nehmen wir menschen uns, manchesmal auch zu wichtig ?
ich glaube, dein umfeld ( beruf ) spielt eine ziemlich grosse rolle, dass dich derart schwermuetige gedanken begleiten.
alles gute fuer dich.
bei mir ziehen sich die existentiellen fragen wie ein roter faden durchs leben.
schon bevor ich mit der altenpflege in berührung kam, dachte ich viel über tod und sterben nach und forschte nach dem sinn des ganzen.
zudem war ich schon immer ein mensch, der mit dem treiben der menschheit auf dem planeten erde hadert. es existieren zu viel ungerechtigkeiten und selbstgemachtes leid; und dann diese vielen lügen ... diese heuchelei.
ansonsten hänge ich aber am leben wie jeder mensch, wie jede kreatur. die schwermütigen gedanken gehören dazu. ohne sie wäre ich nicht ich. der begriff "schwermut" ist in meinen augen nicht negativ besetzt - außer die schwermut kippt in die depression. klar, manchmal bin ich auch echt niedergeschlagen.
mit dem älter werden wurde ich ein wenig ruhiger und besonnener. ich hatte genug sturm und drang. quatsch! man sollte nie über sich selbst reden (lach!).
hi bon
ich denke, dass diese fragen, altersabhaengig, total differenziert beantwortet werden.
ich bin vieles davon, was du auch fuer dich dargelegt hast - allerdings nicht einsam, kein noergler und in einem gewissen sinne doch gut. ich mag mich selbst, liebe andere menschen und versuche ihnen das auch angedeihen zu lassen.
obwohl kein ausuebender,religioeser mensch, habe ich mir doch einen spruch zu eigen gemacht, der meine entscheidungen beeinflusst :
gott, gib mir gelassenheit hinzunehmen, was ich nicht aendern kann.
gib mir mut, zu aendern, was ich aendern kann
gib mir weisheit , das eine vom anderen zu unterschieden.
moeglich, dass in gewissen situationen ein bisschen resignation oder egoismus an die oberflaeche kommen, aber sind wir uns nicht selbst die naechsten ? duerfen wir die lust am leben, nur im zusammenhang mit aufgaben, naechstenliebe und nuetzlichkeit wahrnehmen ?
muessen wir uns fuer alles mitverantwortlich fuehlen ?
nehmen wir menschen uns, manchesmal auch zu wichtig ?
ich glaube, dein umfeld ( beruf ) spielt eine ziemlich grosse rolle, dass dich derart schwermuetige gedanken begleiten.
alles gute fuer dich.
hallo elisabetta,
schon bevor ich mit der altenpflege in berührung kam, dachte ich viel über tod und sterben nach und forschte nach dem sinn des ganzen.
zudem war ich schon immer ein mensch, der mit dem treiben der menschheit auf dem planeten erde hadert. es existieren zu viel ungerechtigkeiten und selbstgemachtes leid; und dann diese vielen lügen ... diese heuchelei.
ansonsten hänge ich aber am leben wie jeder mensch, wie jede kreatur. die schwermütigen gedanken gehören dazu. ohne sie wäre ich nicht ich. der begriff "schwermut" ist in meinen augen nicht negativ besetzt - außer die schwermut kippt in die depression. klar, manchmal bin ich auch echt niedergeschlagen.
mit dem älter werden wurde ich ein wenig ruhiger und besonnener. ich hatte genug sturm und drang. quatsch! man sollte nie über sich selbst reden (lach!).
schönen sonntag
bon.