möchte ich gerne einen kommentar dazu abgeben :
ich unterschreibe *jede* zeile, deiner ausführung über die würde eines menschen und die sterbehilfe.
genauso denke ich auch und würde mir wünschen, daß dieses thema behandelt wird. zu gunsten der menschen, sowohl in bezug auf *unerwünschte* lebensverlängerung, als auch die, für ein ärztekonsortium straffreie möglichkeit, unwürdiges leben zu beenden.
das problem bei der sterbehilfe sehe ich in der praktischen umsetzung. kann man wirklich ausschließen, dass nicht geschäftemacher oder irgendwelche "ideologen" damit schindluder treiben werden?
mir wäre schon wohler, wenn man zur passiven sterbehilfe offener stehen würde. insgeheim ist diese schon sehr oft praxis. medikamente werden abgesetzt (außer schmerzmittel), die künstliche ernährung wird eingestellt ..., aber gesetzlich nach wie vor, glaube ich, ein graubereich. außerdem sollten die ärzte bei der vergabe von btm-pflichtigen schmerzmitteln wie morphiumpflaster nicht so zimperlich sein (diese verkürzen auch das leid).
ich bin kein sterbe-fachmann und kein arzt, auch nicht jurist oder theologe. ich sehe die misere aus rein menschlicher sicht, aus den augen des pflegenden, der in unmittelbarem kontakt mit dem kranken und leidenden steht. mit patentrezepten wäre ich vorsichtig. jeder mensch ist ganz individuell zu behandeln. wichtig ist auch immer das umfeld. man könnte sicherlich dem ein oder anderen sterbewunsch entgegenwirken, wenn sich die menschen in ihrer umgebung wohler fühlen würden, wenn sie sich aufgehoben fühlen würden. das betrifft uns pflegende, die angehörigen und die ärzte.
die traurige wahrheit ist leider, dass viele totkranke menschen in pflegeheimen dahinvegitieren. es fehlt an personal (und auch an wirklich geschultem persona)l, um eine adäquate, individuelle betreuung/pflege wenigstens ausreichend zu gewährleisten.
aus der hilflosigkeit des pflegepersonals erwächst dann leider nicht selten eine menschenverachtende haltung. wegschauen und unter den tisch kehren sind an der tagesordnung. natürlich traut sich niemand, dies offen anzusprechen, denn es könnte eine lawine auslösen, oder man würde deswegen von den kollegen/kolleginnen und den chefs geächtet.
obwohl die antwort nicht für mich bestimmt ist...
ich unterschreibe *jede* zeile, deiner ausführung über die würde eines menschen und die sterbehilfe.
genauso denke ich auch und würde mir wünschen, daß dieses thema behandelt wird. zu gunsten der menschen, sowohl in bezug auf *unerwünschte* lebensverlängerung, als auch die, für ein ärztekonsortium straffreie möglichkeit, unwürdiges leben zu beenden.
das problem bei der sterbehilfe sehe ich in der praktischen umsetzung. kann man wirklich ausschließen, dass nicht geschäftemacher oder irgendwelche "ideologen" damit schindluder treiben werden?
mir wäre schon wohler, wenn man zur passiven sterbehilfe offener stehen würde. insgeheim ist diese schon sehr oft praxis. medikamente werden abgesetzt (außer schmerzmittel), die künstliche ernährung wird eingestellt ..., aber gesetzlich nach wie vor, glaube ich, ein graubereich. außerdem sollten die ärzte bei der vergabe von btm-pflichtigen schmerzmitteln wie morphiumpflaster nicht so zimperlich sein (diese verkürzen auch das leid).
ich bin kein sterbe-fachmann und kein arzt, auch nicht jurist oder theologe. ich sehe die misere aus rein menschlicher sicht, aus den augen des pflegenden, der in unmittelbarem kontakt mit dem kranken und leidenden steht. mit patentrezepten wäre ich vorsichtig. jeder mensch ist ganz individuell zu behandeln. wichtig ist auch immer das umfeld. man könnte sicherlich dem ein oder anderen sterbewunsch entgegenwirken, wenn sich die menschen in ihrer umgebung wohler fühlen würden, wenn sie sich aufgehoben fühlen würden. das betrifft uns pflegende, die angehörigen und die ärzte.
die traurige wahrheit ist leider, dass viele totkranke menschen in pflegeheimen dahinvegitieren. es fehlt an personal (und auch an wirklich geschultem persona)l, um eine adäquate, individuelle betreuung/pflege wenigstens ausreichend zu gewährleisten.
aus der hilflosigkeit des pflegepersonals erwächst dann leider nicht selten eine menschenverachtende haltung. wegschauen und unter den tisch kehren sind an der tagesordnung. natürlich traut sich niemand, dies offen anzusprechen, denn es könnte eine lawine auslösen, oder man würde deswegen von den kollegen/kolleginnen und den chefs geächtet.