meinst du das leben ist eine optische täuschung?
oder eine illusion? ganz davon abgesehen finde ich es gar nicht so schecht, dass du sitzengeblieben bist und die anderen hast immer wieder an die vorbei ziehen lassen. warum eigentlich nicht...
hallo!
eine täuschung in gewisser weise schon ... illusionen sind teil der täuschung ... ich glaube, dass der mensch in dem wahn lebt, er müsse ständig kämpfen und machen und tun und weiter kommen. dabei ist sein ehrgeiz viel zu sehr nach außen gerichtet, wodurch sich rivalisierende gruppen gegenseitig einengen und schließlich bekriegen. der mensch sollte sich mehr in gelassenheit üben. das leben ist durch kranhkheiten und schicksalsschläge schon schwer genug. wir werden alt und laufen die treppen nach oben, nach unten und im kreis, ohne wirklich irgendwo anzukommen - außer im alter und im siechtum ...
natürlich bewege auch ich mich auf einer art treppe, aber gemessen an dem tempo der welt um mich herum sitze ich relativ still - nachsinnend, träumend ... tagträumend ...; und oft schüttele ich den kopf, weil ich die welt um mich herum nicht verstehe, mich frage: was treibt diese menschen um?
und doch klappt das mit der gelassenheit immer besser, denn wenn wir eines doch nicht aufhalten können, und wenn etwas ganz sicher ist, dass es eintreffen wird, dann ist das am ende zu einer unbestimmten zeit das sterben. ;-))
ich glaube, das ist es, was viele verdrängen und in ihrem übermässigen und vollgestopften leben einfach nicht wahrhaben wollen..
sie denken, umso mehr sie ihr leben mit aktivismus, geld, karriere und zielen vollstopfen, desto wertvoller wäre es, desto zufriedener müssten sie am ende sein. ich bezweifle das.
die menschen denken in kategorien wie: dies muss ich erreichen, und das will ich auch noch ..., ansonsten kann ich nicht glücklich sein. und so geht es immer weiter. klar, ich hadere manchmal auch mit meinem leben - viel erreichte ich nicht gerade (lach!) - aber solche gedanken jucken mich nur kurz.
was mich wirklich nervt -, dass sich karrieristen, streber und machtgeile dazu auserkoren sehen, über ihre mitmenschen zu bestimmen ... man kommt also um den kampf nicht wirklich drumrum - denn solchen arschlöchern muß man immer mal wieder die stirn bieten. die gibt`s überall: in der familie, im beruf, auf dem arbeitsamt, im bekanntenkreis ...
die kunst ist es, sich da irgendwie durchzuwursteln, sich seine insel/oase zu bewahren ... nicht zum misanthropen zu werden ... und sich selbst nicht zu hassen.
oder eine illusion? ganz davon abgesehen finde ich es gar nicht so schecht, dass du sitzengeblieben bist und die anderen hast immer wieder an die vorbei ziehen lassen. warum eigentlich nicht...
sei lieb gegrüsst
kandis
eine täuschung in gewisser weise schon ... illusionen sind teil der täuschung ... ich glaube, dass der mensch in dem wahn lebt, er müsse ständig kämpfen und machen und tun und weiter kommen. dabei ist sein ehrgeiz viel zu sehr nach außen gerichtet, wodurch sich rivalisierende gruppen gegenseitig einengen und schließlich bekriegen. der mensch sollte sich mehr in gelassenheit üben. das leben ist durch kranhkheiten und schicksalsschläge schon schwer genug. wir werden alt und laufen die treppen nach oben, nach unten und im kreis, ohne wirklich irgendwo anzukommen - außer im alter und im siechtum ...
natürlich bewege auch ich mich auf einer art treppe, aber gemessen an dem tempo der welt um mich herum sitze ich relativ still - nachsinnend, träumend ... tagträumend ...; und oft schüttele ich den kopf, weil ich die welt um mich herum nicht verstehe, mich frage: was treibt diese menschen um?
lieben gruß zurück
bon.
und doch klappt das mit der gelassenheit immer besser, denn wenn wir eines doch nicht aufhalten können, und wenn etwas ganz sicher ist, dass es eintreffen wird, dann ist das am ende zu einer unbestimmten zeit das sterben. ;-))
ich glaube, das ist es, was viele verdrängen und in ihrem übermässigen und vollgestopften leben einfach nicht wahrhaben wollen..
die menschen denken in kategorien wie: dies muss ich erreichen, und das will ich auch noch ..., ansonsten kann ich nicht glücklich sein. und so geht es immer weiter. klar, ich hadere manchmal auch mit meinem leben - viel erreichte ich nicht gerade (lach!) - aber solche gedanken jucken mich nur kurz.
was mich wirklich nervt -, dass sich karrieristen, streber und machtgeile dazu auserkoren sehen, über ihre mitmenschen zu bestimmen ... man kommt also um den kampf nicht wirklich drumrum - denn solchen arschlöchern muß man immer mal wieder die stirn bieten. die gibt`s überall: in der familie, im beruf, auf dem arbeitsamt, im bekanntenkreis ...
die kunst ist es, sich da irgendwie durchzuwursteln, sich seine insel/oase zu bewahren ... nicht zum misanthropen zu werden ... und sich selbst nicht zu hassen.