[>>]

Folientheater




Vielleicht ist es so, dass das Leben aus unzähligen Folien besteht;
Folien, die alle genau dasselbe Bild abbilden,
aber die doch nicht dasselbe zeigen.
Ich streife ein um die andere dieser Hüllen ab ...

Seit nahezu fünfzig Jahren.

Einige Hüllen wurden mir in der Kindheit und Jugend einfach
übergeworfen.
Man versuchte mich darin einzuschweißen,
haltbar für die Gesellschaft.
Notwendig.
Das Licht glanzlos.

Die Schatten machen sich nackt.
Meine Küsse
sind längst keine Küsse mehr.

Die letzte Folie will ich nicht abziehen.

Womit sollte ich dich
noch lieben?




(14.04.09)

LadylikeKandis - 14.04.2009 18:41

vielleicht ist es wie die häutung einer schlange oder die verpuppung einer raupe, um zu einem schönen schmetterling zu werden..

lieb mich einfach wie du willst;-)))

bonanzaMARGOT - 14.04.2009 19:12

Ein schöner Gedanke, der auch mir innewohnt: ich will, geliebt werden, wie ich bin.
Am liebsten sind mir Menschen, die ihre Folien wenigstens ab und zu aufreissen.

Ich bin kein Macho, Lady. Die Liebe ist für mich ein Zug mit zwei gleich starken Loks.
LadylikeKandis - 14.04.2009 19:52

ich lerne gern dazu;-)
bonanzaMARGOT - 14.04.2009 20:01

Wenn ich was im Leben gelernt habe, dann das, dass man besser das Lernen den ehrgeizigen Arschlöchern überläßt.
LadylikeKandis - 14.04.2009 20:12

danke.
Nante - 14.04.2009 19:37

bon, Du schreibst

"
Womit sollte ich dich
noch lieben?"

ich erweitere meinen Gedanken... womit können wir uns selbst noch lieben? nackt, hüllenlos ..
Haben wir die Kraft uns so zu begegnen, wie wir SIND ?

bonanzaMARGOT - 14.04.2009 19:46

Nante, wir können uns nur in dem Bedürfnis kennenlernen, möglichst offen zueinander zu sein. Die letzte Folie wird nie zerreißen.

prosaGEDICHTE

von bonanza/margot

Neu!!!

Du bist ...

... nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

lach... bestimmt war...
Weihnachtsmann froh, einen Leidensgenossen getroffen...
Ambrosia - 2009-12-08 22:13
Inhalt (verlinkt)
bonanzaMARGOT - 08.12.2009 15:05
Ein Mann wie eine Waffe
bonanzaMARGOT - 08.12.2009 15:00
Ich würde es nicht...
Ich würde es nicht Müll nennen, Ambrosia....
bonanzaMARGOT - 2009-12-07 18:13
hallo bon,
ja, das kann ich absolut nachvollziehen. Wenn sehr...
Ambrosia - 2009-12-07 17:08
stimmt, der spruch funktioniert...
stimmt, der spruch funktioniert auch andersherum, vorallem...
bonanzaMARGOT - 2009-12-07 12:23
"Umso weniger ich verdränge,...
Hallo bon, das kann ich nicht so recht nachvollziehen....
Ambrosia - 2009-12-06 23:12
danke, dir noch einen...
danke, dir noch einen schönen abend. na ja, ich...
bonanzaMARGOT - 2009-12-06 17:59
da ist was dran ! obwohl...
da ist was dran ! obwohl ich finde, auch ab-lenken...
fata morgana - 2009-12-06 13:20
Umso weniger ich verdränge,...
bonanzaMARGOT - 06.12.2009 06:48

Weblog durchsuchen

 

bonanzamargot (boma) hörbar + + + + + Von Nachtwachen und dicken Titten (bonanzaMARGOT)

Träume, Baby, träume
Na ja, man darf träumen. Und nun fragt euch, wie...
bonanzaMARGOT - 2009-12-08 15:32
Glühwein trinken!
Ich begrüße den Dezember, den zwölften...
bonanzaMARGOT - 2009-12-01 14:26
Einfach mal schlonzen
mit Devendra Banhart
bonanzaMARGOT - 2009-11-26 13:17
Aus der Alchemistenwerbung
oder: Auf der Höhe der Emanzipation Haben Sie...
bonanzaMARGOT - 2009-11-25 13:41
"2012" - Der Flop
Ich verließ eine halbe Stunde vor Schluss die...
bonanzaMARGOT - 2009-11-17 14:00

Literatur



Louis-Ferdinand Celine, Hinrich Schmidt-Henkel, Hinrich Schmidt- Henkel
Reise ans Ende der Nacht.


Charles Bukowski, Hans Hermann
Der Mann mit der Ledertasche.


Knut Hamsun
Mysterien


Ernest Hemingway
Der Garten Eden.


John Steinbeck
Von Mäusen und Menschen.


Jack London
Meistererzählungen.


Walt Whitman
Grashalme.


Herman Melville
Moby Dick


Fjodor M. Dostojewskij, Richard Hoffmann
Schuld und Sühne. Roman in sechs Teilen mit einem Epilog


Viktor Pelewin, Victor Pelewin, Andreas Tretner
Buddhas kleiner Finger.


Cesare Pavese
Der schöne Sommer.


Fernando Pessoa, Alberto Caeiro, Richard Zenith, Inés Koebel
Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares.


Gabriel García Márquez, Dagmar Ploetz
Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Sonderausgabe



Erich Maria Remarque
Die Nacht von Lissabon.


Henry Miller
Stille Tage in Clichy.


Jaroslav Hasek, Grete Reiner
Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk.


Gustav Meyrink
Der Golem.


Marael Johnson, Lothar Reiserer, Rainer Wehlen
Eine Verrückte legt los: Gedichte. Engl. /Dt.

Bannerlinks

prosaGEDICHTE



Klicklisten


Listinus Toplisten





Suchmaschineneintrag

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur f�r neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page

twoday.net AGB

SummaSummarum