minimalismus finde ich gar nicht übel - kommt meiner melancholie dann und wann entgegen.
was verstehst du unter kommentarkunst?
die kunst, um etwas drumrum zu labern; oder die kunst, etwas treffend auf den punkt zu bringen? oder beides?
oder was ganz anderes?
aber du hast doch den begriff "kommentarkunst" in diesen wortwechsel eingeführt - was dachtest du dir dabei?
ich glaube schon, dass es eine kommentarkunst wie eine redekunst gibt.
ich mag sie dann nicht leiden, wenn sie nur noch (selbstgefällig) spiegel von sich selbst und nicht inhaltlichen erläuterungen ist.
oder ich mag sie nicht leiden, wenn sie einem das wort im munde verdrehen will.
ich glaube, dass die kunst unter einem zu harschen realismus leidet (könnte man beispielsweise im sozialismus erkennen).
der realismus gibt der kunst zu enge grenzen vor. klar, kann sich kunst auch noch in den engsten erdlöchern ausrichten - kunst ist absolut anpassungsfähig, da sie dem naturell des (höherentwickelten) kulturwesens mensch quasi in die wiege gelegt ist.
im besten falle mag ich aber lieber die kunst, die sich ohne realistische, ideologische und religiöse würgegriffe frei entfalten kann.
ja.. aber kunst transportiert ja auch irgendwo wertvorstellungen.. und mit wertvorstellungen kann man und muss man vielleicht auch realistisch umgehen.
das realistische umgehen mit werten ... ich habe da meine zweifel. werte ändern sich ständig im kulturellen maßstab.
der realismus ist eine größe, die man bestenfalls den wissenschaften zuschreiben kann - nicht der kunst.
gut dann war das was ich schrieb eben nicht realistisch sondern den wertvorstellungen meinerseits und da diese gesellschaftlich geprägt sind irgendwo dann auch denen der allgemeinheit angemessen. (realität ist eh gaga... wissen auch die wissenschaftler herzlich wenig drüber, weil wahrnehmung immer ein filter ist... und damit beschäftigt sich die kunst doch. )
so. aber wenn man etwas weiß, dann, dass zuviel alkohol der kunst schadet, dem menschen schadet und ich fänds schade wenn das was in den texten steckt deiner realität entspricht und halte es irgendwie für meine pflicht zumindest anzumerken, dass ich es bedenklich finde. (auch wenn worte nur worte bleiben und irgendwie künstlich schmecken.mhh lecker kommentarkunst.)
no problem. das hättest du mir gleich (unchiffriert) sagen können.
ich im gegenteile sehe den alkohol nicht unbedingt negativ in hinsicht auf meine inspiration. vielleicht leiden mein ehrgeiz und der umfang meiner kreativität unter den alkoholzuständen - da ich aber sowieso schon immer, von kindheit an, niemals erfolgsgepolt war ...
also (lange rede, kurzer sinn), ich fände es scheiße, wenn man meiner kunst voruteilsbehaftet begegnen würde in dem wissen, dass ich alkoholiker bin.
was verstehst du unter kommentarkunst?
die kunst, um etwas drumrum zu labern; oder die kunst, etwas treffend auf den punkt zu bringen? oder beides?
oder was ganz anderes?
ich glaube schon, dass es eine kommentarkunst wie eine redekunst gibt.
ich mag sie dann nicht leiden, wenn sie nur noch (selbstgefällig) spiegel von sich selbst und nicht inhaltlichen erläuterungen ist.
oder ich mag sie nicht leiden, wenn sie einem das wort im munde verdrehen will.
der realismus gibt der kunst zu enge grenzen vor. klar, kann sich kunst auch noch in den engsten erdlöchern ausrichten - kunst ist absolut anpassungsfähig, da sie dem naturell des (höherentwickelten) kulturwesens mensch quasi in die wiege gelegt ist.
im besten falle mag ich aber lieber die kunst, die sich ohne realistische, ideologische und religiöse würgegriffe frei entfalten kann.
der realismus ist eine größe, die man bestenfalls den wissenschaften zuschreiben kann - nicht der kunst.
so. aber wenn man etwas weiß, dann, dass zuviel alkohol der kunst schadet, dem menschen schadet und ich fänds schade wenn das was in den texten steckt deiner realität entspricht und halte es irgendwie für meine pflicht zumindest anzumerken, dass ich es bedenklich finde. (auch wenn worte nur worte bleiben und irgendwie künstlich schmecken.mhh lecker kommentarkunst.)
ich im gegenteile sehe den alkohol nicht unbedingt negativ in hinsicht auf meine inspiration. vielleicht leiden mein ehrgeiz und der umfang meiner kreativität unter den alkoholzuständen - da ich aber sowieso schon immer, von kindheit an, niemals erfolgsgepolt war ...
also (lange rede, kurzer sinn), ich fände es scheiße, wenn man meiner kunst voruteilsbehaftet begegnen würde in dem wissen, dass ich alkoholiker bin.
ich muss jetzt leider übers WE weg und antworte später dann.