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Gebettet




wären alle Frauen der Welt
in Einer
dann wärest es
DU -
wenn ich deine Möse lecke, lecke ich die
Mösen aller Frauen
wenn ich dich ficke,
ficke ich die
Sonne und
die Milchstrasse

wären alle Inseln der Welt
in Einer
dann wärest es
DU -
die Palme ich
unsere Lachtränen fließen in einen See
und unser Weinen
füllt die Ozeane
mal bist du Robinson Crusoe
mal Freitag

wären alle Städte der Welt
in Einer
dann wärest es
DU -
unsere Liebe ist in allen Wohnungen
zuhause
auf den Wegen fließt unser
Blut
unter den Dächern
legen wir uns nieder




(18.07.09)

lylo - 20.07.2009 01:16

weil ich weiß

dass du auch kritik magst - und sie auch verträgst ...
das hier ist mir für dich viel zu geordnet. zu streng strukturiert. und dadurch fehlt ihm irgendwie die spontanität, dieser druck, den deine gedichte sonst ausstrahlen, klingt es für mich ein wenig verkrampft.
aber warum sollte dir das nicht auch mal passieren *lylogrinstfrech*

bonanzaMARGOT - 20.07.2009 13:19

du hast recht, dass es nicht unbedingt meine favorisierte schreibe ist, aber ich probiere auch gern herum - es ergibt sich einfach mal. nicht jedes gedicht muss ein hammer sein. und festgelegtheit mag ich nicht - finde ich langweilig. mehr oder weniger verkrampft fand ich das gedicht nicht als die anderen.
in gewisser hinsicht kommt die strukturiertheit dem thema des gedichts entgegen, finde ich.
lylo - 24.07.2009 01:52

ja, da hast du

nicht unrecht, mit struktur und thema.
aber irgendwie erwarte ich von dir immer anderes.
ist aber wahrscheinlich mein problem. und das strukturierte liegt mir nur ganz selten.
und auch hier fehlt mir eben durch die struktur die kraft, die sonst in deinen gedichten steckt.
aber wie gesagt, erstens muss nicht jedes der überhammer sein und zweitens muss mir wohl nicht jedes gefallen.
wichtiger ist, dass du dich damit ausgedrückt hast, wie du es wolltest.

gruß in deine nacht
bonanzaMARGOT - 24.07.2009 15:43

danke lylo

für die grüße in meine nacht. mit nächten bin ich bis ende des monats zugeschissen. tut gut, wenn es wahrgenommen wird.

aber nochmal zum gedicht:
du hast schon recht, dass diesem gedicht mein ansonsten kraftvoller, inspirativer fluss fehlt.
in gewisser weise hebt es eben mal andere akzente in den vordergrund. das schöne am gedichte schreiben ist ja, dass ich selbst nicht weiß, was am ende rauskommt.

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