Faschistoide Gesellschaft




der Faschismus ist nicht tot
er lebt
erlebt
von Vorgesetzten, Polizisten
und Altenpflegern
die Menschen wie Dreck behandeln
die Faschisten kommen zusammen
im Kapitalismus
sie erkennen sich
durch den Arschgeruch
und bilden eine Kette
schließlich sind sie eine große Familie
weltumspannend
oder besser eine Sekte
sie sagen, sie lieben sich
sie liebten Stalin und Hitler
sie liebten Pinochet
und im Kapitalismus küssen sie die Ärsche
ihrer Vorgesetzten
völlig
freiwillig
der Faschismus ist nicht tot
er lebt
erlebt
von Kollegen, Autofahrern
ganz normalen Menschen
die etwas besseres sein wollen
profilierungssüchtig
verraten sie
lügen sie
vermeintlich zu ihrem Vorteil
ordnen sich willkürlich
dem gerade herrschenden Leitwolf unter
ohne Sinn und Verstand
Speichellecker
Arschkriecher
wo ich hinschaue
die Fassaden fallen
die Gesichter
sie fallen
der Faschismus ist nicht tot
er lebt
erlebt
zu allen Zeiten, in allen Kulturen
in allen Köpfen
und Herzen
mein Gott, sag mir
ist der Faschismus genetisch?



25.07.08

Meral (Gast) - 26.07.2008 00:56

Es ist leider richtig.
Nun wir müssen ihn nie unterstützen, und vor allenAugen bekannt machen.

Lieben Gruss von meinem Herzen.

bonanzaMARGOT - 26.07.2008 15:17

man muss

weiterhin an das gute im menschen glauben.

danke meral.
creature - 26.07.2008 20:10

der mensch gibt das weiter was er gesehen, gefühlt und gelernt hat.
er wäre aber lernfähig und in der lage festgefahrene muster aufzulösen so er will.
wenn ein löwe dazu in der lage ist, warum erst nicht der mensch?
siehe hier--> http://www.youtube.com/watch?v=adYbFQFXG0U
bonanzaMARGOT - 29.07.2008 12:25

hallo creature,

ja, der mensch kann festgefahrene muster ändern, aber es fällt ihm im allgemeinen sehr sehr schwer. das weiß jeder mensch aus eigener erfahrung. meist ändern wir unser verhalten nachhaltig nur, wenn wir durch äußere umtände dazu genötigt werden. das können krankheiten und unfälle im privaten bereich sein; auf gesellschaftlicher, nationaler oder gar globaler ebene sind es furchtbare kriege und katastrophen, die veränderungen und entscheidungen herausfordern.
der kapitalismus und das materialistische denken sind z.b. nicht einfach durch worte aufzuhalten.
auch der faschismus ist, meiner meinung nach, nicht aufzuhalten.
es liegt wahrscheinlich in der natur des menschen. die nachwachsenden generationen verlernen leider schnell (bzw. sie lernen erst gar nicht), was uns die geschichte lehrte.
alles beginnt immer wieder von vorne.

bon.

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