Heimat




In die Zukunft können wir reisen aber nicht schauen
In die Vergangenheit können wir schauen
Aber nicht reisen
Ich träumte letzte Nacht vom Meer
Wo das nördliche Meer an das südliche stößt
Der Wind vom Norden gegen den Wind vom Süden
Prallt
Ich träumte von einer Hafenstadt
Und erkannte sie gleich wieder
Vielleicht auch eine Stadt auf einem anderen Planeten
Weit weg von der Erde
Ich träumte von einer Vergangenheit, wie sie
Niemals stattfand
Die Matratze umarmte mich
Als wäre sie meine Mutter
Die Kissen, in die ich mich kuschelte, waren
Brüste
Aber nicht die meiner Mutter
Sondern die, nach denen ich mich sehne
Und das ist nicht wahr
Wie alles nicht wahr ist


Jossele - 04.01.2014 16:58

Wahrheit, ist das nich so ein Ding im Nebel?
Vergangenheit oder Zukunft, täuscht das nicht über das Jetzt hinweg?

bonanzaMARGOT - 04.01.2014 17:14

davon abgesehen, dass es sich hier um ein gedicht handelt ...

wahrheit ist tatsächlich schwer fassbar. allerdings gibt es wahrheiten, die aufgrund logischer gedankengänge und einer ausdifferenzierten wahrnehmung wahrer erscheinen sollten.
die menschen kämpfen weiter um die wahrheit. sie steht dabei nicht im nebel. sie ist als solche nicht existent. eine wahrheit ergibt sich lediglich in einem bezugssystem, das klar definiert sein sollte.

das jetzt gibt es ebensowenig wie die wahrheit. allerdings können wir uns von einer "gegenwart" aus auf die vergangenheit berufen und eine zukunft vorstellen.
das jetzt ist ... jetzt schon vergangenheit.
das jetzt ist die planck-zeit, welche wir unfähig sind zu erfahren.
somit ist das, was wir gegenwart nennen, nichts anderes als eine abstraktion - in ermangelung des erfassens von wahrheit und realität.

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